Werkfrischmörtel

Werkfrischmörtel ist ein Gemisch aus mehreren anorganischen Bindemitteln, Zuschlägen,
Wasser, Zusatzstoffen und Zusatzmitteln für Lager-, Stoß- und Längsfugen, Fugenglattstrich
und nachträgliches Verfugen.

Geforderte Mörtelgruppen
nach DIN 1053
Erforderliche Mörteleigenschaften
nach DIN EN 998-2
Nachweis nach
DIN EN 998-2:2003-09 Abschnitt
IIa Mindestens Mörtelklasse M 10 5.4.1  
Trockenrohdichte 1.500 kg/m3 5.4.5  
Verbundfestigkeit: Der Nachweis muss auf der Grundlage einer Prüfung nach DIN EN 1052-3 erfolgen; die charakteristische Anfangsscherfestigkeit (Haftscherfestigkeit) muss mindestens 0,08 N/mm2 betragen 1) 2) 5.4.2  
Chloridgehalt 0,1% (Massenanteile) bezogen auf die Trockenmasse des Mörtels 5.2.2  
Brandverhaltensklasse A 1 5.6  
III Mindestens Mörtelklasse M 15 5.4.1  
Trockenrohdichte 1.500 kg/m3 5.4.5  
Verbundfestigkeit: Der Nachweis muss auf der Grundlage einer Prüfung nach DIN EN 1052-3 erfolgen; die charakteristische Anfangsscherfestigkeit (Haftscherfestigkeit) muss mindestens 0,10 N/mm2 betragen 1) 2) 5.4.2  
Chloridgehalt 0,1% (Massenanteile) bezogen auf die Trockenmasse des Mörtels 5.2.2  
Brandverhaltensklasse A 1 5.6  

 

1) Der Nachweis muss unter Verwendung von Referenzsteinen erfolgen. Als Referenzsteine gelten Kalksandsteine DIN 106-KS12-2,0-NF (ohne Lochung bzw. Grifföffnung) mit einer Eigenfeuchte von 3% bis 5% (Massenanteile), deren Eignung für diese Prüfung von der amtlichen Materialprüfungsanstalt für das Bauwesen beim Institut für Baustoffkunde und Materialprüfung der Universität Hannover, Nienburger Straße 3, D-30617 Hannover, bescheinigt worden ist.

2) Abweichend von DIN EN 1052-3 darf die Prüfung ohne Vorbelastung an 5 Prüfkörpern durchgeführt werden.
Die charakteristische Anfangsscherfestigkeit (Haftscherfestigkeit) ergibt sich dann aus dem mit 0,8 multiplizierten Mittelwert.